Transportieren

Beim Transportieren hilft ein Rettungsschwimmer einem ermüdeten oder erschöpften Schwimmer. Der Schwimmer muss noch bei Bewusstsein sein: Er ist noch ansprechbar und reagiert vernünftig. Er kann möglicherweise seine eigene Rettung durch Schwimmbewegungen unterstützen.

Es werden zwei Varianten des Transportierens unterschieden:

  • Schieben
  • Ziehen

 

Schieben:

Die zu rettende Person befindet sich in Rückenlage vor dem Rettungsschwimmer. Dabei stützt sie sich mit ihren ausgestreckten Armen auf den Schultern des Rettungsschwimmer ab und führt die Beine leicht gekrätscht an seinem Körper vorbei.

Vorteile:

  • Augenkontakt
  • Kommunikation zwischen Rettungsschwimmer und zu rettener Person
  • Betreuung; schnelles Eingreifen möglich

Nachteile:

  • zu rettende Person liegt in Rückenlage und weiß nicht was "hinter" ihr passiert
  • zu rettende Person kann nur wenig mithelfen

Ziehen:

Die zu rettende Person befindet sich hinter dem Rettungsschwimmer in Bauchlage und stützt sich mit den Händen auf dessen Schultern ab.

Vorteile:

  • Bessere Unterstützung durch eigene Beinbewegungen
  • Bauchlage ist für erschöpfte Person meist angenehmer

Nachteile:

  • kein Augenkontakt möglich 
  • nur erschwerte Kommunikation möglich